Die BBS 14 wird als "Humanitäre Schule" ausgezeichnet

Zum ersten Mal nahm die BBS 14 in diesem Schuljahr mit einer Klasse der einjährigen Berufsfachschule Wirtschaft an der Kampagne "Humanitäre Schule" teil und wird dafür am 9.6.2017 bei einer offiziellen Zertifizierungsfeier für dieses Engagement ausgezeichnet.

Die Zertifizierung ist der Abschluss einer Reihe von Aktivitäten. Dazu gehören die Ausbildung von zwei Scouts durch das deutsche Jugendrotkreuz sowie die Durchführung eines auf 1-2 Tage ausgelegten Planspiels zur Problematik von Flucht, Fluchtgründen und politischen Lösungen solcher Konflikte. Weiterhin ist zu dieser Thematik ein humanitäres Projekt durchzuführen.

Nach Vorstellung der Grundidee waren in diesem Schuljahr acht Schülerinnen und Schüler einer einjährigen Berufsfachschule Wirtschaft bereit, das 2-tägige (kostenlose) Scout-Seminar zu besuchen. Die Scouts leiten das gesamte Planspiel und spielen eine sehr wichtige Führungsrolle. Sie sollten demnach über verschiedene Kompetenzen sowohl allgemein als auch innerhalb der Klasse verfügen. Da nur zwei Scouts ausgebildet werden, musste anhand festgelegter Kriterien eine Auswahl getroffen werden.

Die Durchführung des Planspiels erfolgte Anfang Februar und verlief nach anfänglichen Startschwierigkeiten mit viel Engagement. Die Lernenden waren sich darüber einig, dass das Projekt nicht nur Spaß gemacht hat, sondern auch zu vielen neuen Erkenntnissen geführt hat.

Bei dem zusätzlich durchzuführenden humanitäre Projekt entschieden sich die Schülerinnen und Schülern für einen Waffelverkauf am Aktionstag "fair antworten" der Fachoberschule Wirtschaft und Verwaltung am 23. März 2017. Das eingenommene Geld wurde dem "Verein krebskranke Kinder e.V." der MHH gespendet, da eine Schülerin persönliche Erfahrungen mit diesem Verein hat und deren Arbeit sehr schätzt. Die Übergabe der Spende erfüllte die Schülerinnen mit viel Stolz und dem Wissen, dass das Geld für einen guten Zweck verwendet wird.