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[Bild 1] Unter dem Motto "Voneinander lernen" fand am 20. Januar 2017 der Schulgottesdienst zum Jahresbeginn im Rahmen der Ausstellung "Gesichter der Religionen" statt. Die Kernaussage des Gottesdienstes, an dem rund 200 Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte teilnahmen war daher, dass ein friedliches Zusammenleben aller Völker, Kulturen und Religionen möglich ist, wenn wir miteinander reden und voneinander lernen.

Dabei wird in der Ausstellung durchaus deutlich, dass es zwischen den Religionen Unterschiede gibt, die wichtig sind, denn auch jeder Mensch ist anders. Es gibt aber auch Verbindendes, Werte, die in allen Religionen vorhanden sind und somit die Grundlage der Annäherung bilden. Hierzu zählen u.a. [Bild 2]

  • Achtsamkeit
  • Frieden
  • Gerechtigkeit
  • Gewaltfreiheit
  • Nächstenliebe
  • Vergebung,

Zur Verdeutlichung wurden aus allen Religionen Textpassagen der Ausstellung zitiert.

Text aus dem Buddhismus

"Auf sich selber achtend, achtet man auf die anderen; auf die anderen achtend, achtet man auf sich selber." (Samyutta-Nikaya 47,19)

Text aus dem Christentum

„Wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, dann wird euer himmlischer Vater auch euch vergeben.“ (Mt 6,14)

Text aus dem Hinduismus

"Ich glaube, dass der Mensch, da ihm nicht gegeben ist, etwas zu erschaffen, nicht das Recht hat, auch nur die kleinste Kreatur, die da lebt, zu zerstören." (Mahatma Gandhi)

Text aus dem Islam

"Keiner von euch glaubt, ehe er sich nicht für seinen Bruder das wünscht, was er für sich selbst wünscht." (Mohammed)

Text aus dem Jesidentum

„Unser Glaube lehrt uns, nicht autoritätshörig zu sein. Zivilcourage und Gerechtigkeitssinn auf der Basis eines von Gott gegebenen Gewissens stehen über dem blinden Befolgen von Befehlen bzw. der Unterordnung.“ (Zentralrat der Jesiden)

Text aus dem Judentum

"Auf drei Dingen beruht die Welt: auf Recht, auf Wahrheit und auf Frieden." (Sprüche der Väter 1,18)

Auch wir, die wir in der BBS 14 lehren und lernen, zusammenleben und arbeiten, Lehrkräfte, Schülerschaft, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, können viel voneinander lernen, wenn wir es wollen. Dabei stand die Frage im Mittelpunkt: Aus welchen Situationen an der BBS 14 des letzten Jahres können wir lernen, um einen harmonischen Schulalltag für alle zu ermöglichen? Anhand von Alltagssituationen gab der Gottesdienst den Besuchern dazu Denkanstöße.

Als Symbol dafür, dass jeder Einzelne ein wichtiger Teil der BBS 14 ist und dazu beitragen kann, den Schulalltag harmonisch und positiv mit zu gestalten, bekam jeder Besucher/innen ein Puzzleteil, das insgesamt ein Bild der BBS 14 ergibt. Das Bild des Puzzles soll dabei verdeutlichen, dass wir alle zwar einzigartig und sehr unterschiedlich sind, als Gemeinschaft aber durchaus in der Lage, ein harmonisches Ganzes zu bilden, in der Klasse, im Lehrerzimmer, an unserer Schule.

[Bild 4] Für die musikalische Umrahmung sorgte einmal mehr das "Duo Einklang", das mit passenden Songs und wunderschönen Stimmen begeisterte und dafür großen Applaus erhielt.