Spend Less Do Good

Als Schüler der Fachoberschule Klasse 12 an der BBS14 haben wir im Rahmen des Projektunterrichtes unser Nachhaltigkeitsprojekt „Spend Less Do Good“ gestartet.

Mit unserem Projekt wollen wir den Kindern des Flüchtlingsheims Ahlem eine Freude machen, indem wir mit Ihnen, durch die Einnahmen der Spenden von Schülern, Schülerinnen und Lehrkräften das SEA LIFE in Hannover besuchen

Was bedeutet Spend Less Do Good überhaupt?

Das Ziel unserer Gruppe war, den Schülerinnen und Schülern der BBS 14 zu vermitteln, dass man Geld, das normalerweise für Konsumgüter ausgegeben würde, auch bedacht und für gute Zwecke ausgeben kann, ohne seinen Konsum fühlbar zu verringern.

Außerdem wollten wir mit unserer Aktion bezwecken, dass Kinder in Kontakt mit einem anderen Umfeld kommen und ihnen eine Freude machen.

Unser Projekt fing mit einem Waffelverkauf im SV-Raum in den ersten beiden Pausen innerhalb einer Woche an und wurde in unsren Projektstunden fortgeführt, indem wir Spenden in einzelnen Klassen sammelten. Alle Einnahmen sammelten wir zu Gunsten des Flüchtlingsheim in Ahlem.

Darüber hinaus erstellten wir Flyer, um somit die Schüler und Lehrkräfte über unsere Spendenaktion zu informieren. Durch diese Spendensammlungen haben wir insgesamt 285,00€ sammeln können, mit denen wir einen schönen Tag im Sea-Life Hannover organisierten.

Das SEA LIFE in Hannover hat auf Anfrage unsererseits einen entgegenkommenden Preis für die Eintrittskarten angeboten. Am 19. März 2017 fuhren wir mit den Kindern, Eltern und einer Übersetzerin des Flüchtlingsheim in Ahlem gemeinsam dorthin. Es waren drei Familien aus dem Flüchtlingsheim dabei, mit denen wir uns vom ersten Moment an - trotz kaum Deutschkenntnissen - super verstanden. Es waren Kinder von 5 bis 18 Jahren dabei und wir hatten alle sehr viel Spaß.

Anschließend luden uns die Familien zu sich nach Hause ein und empfingen uns mit offenen Armen. Neben den Unterhaltungen wurde uns in jedem Haus etwas zu Essen und zu trinken angeboten. Insgesamt war es für unsere Gruppe eine tolle Erfahrung, so liebenswerte und freundliche Menschen zu treffen.

Unser Appell an alle lautet daher: Spend less, do good!

Fahrradprojekt mit den Sprintklassen

Die Schüler der Klasse FW 26a der Berufsbildenden Schule 14 in Hannover haben ein Projekt zum Thema Nachhaltigkeit an ihrer Schule geplant. Dabei verhalfen sie einer Flüchtlingsklasse zu mehr Mobilität in und um Hannover, indem sie den Flüchtlingen, gemeinsam mit freiwilligen Spendern und dem evangelischen Flüchtlingsnetzwerk der Diakonie Hannover, Fahrräder zur Verfügung gestellt und ihnen die deutschen Verkehrsregeln näher gebracht haben.

Hannover. Im Rahmen eines Schulprojektes, welches jedes Jahr in den zwölften Klassen der BBS 14 durchgeführt wird, haben sich 6 Schüler der Klasse FW 26a etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Nicht nur die Nachhaltigkeit stand im Vordergrund, sondern auch die Integration der Flüchtlingsschüler der BBS14. Denn Integration ist in der heutigen Zeit ein sehr wichtiges Thema unserer Gesellschaft. So entstand das Projekt „ Fahrradprojekt mit den Sprintklassen“. Die Schüler wollten es ermöglichen, dass jedem Schüler der Sprintklassen ein Fahrrad zur Verfügung steht und dass sie sich an der Schule integriert fühlen.

Die Projektgruppe hat sich darum gekümmert, Fahrräder zu organisieren, welche zum Teil gespendet und zum anderen Teil von der Diakonie Hannover ausgeliehen wurden. Das Ziel bestand darin, gemeinsam mit dem Fahrrad zum Maschsee zu fahren. Verpflegung durfte bei dem Ausflug natürlich auch nicht fehlen. Die finanziellen Mittel für die Lunchpakete wurden von der BBS 14 gestellt.

Doch dieses Event wäre ohne das evangelische Flüchtlingswerk der Diakonie Hannover wahrscheinlich kaum zu realisieren gewesen. Deswegen gilt besonderer Dank nicht nur den Spendern der Fahrräder und der BBS 14, sondern in erster Linie dem Flüchtlingsnetzwerk. Gemeinsam mit der Projektgruppe hat sich ein Team um Herrn Hahn von dem Flüchtlingsnetzwerk, bestehend aus freiwilligen Helfern an einem Samstag-Vormittag getroffen, um die Räder voll funktionsfähig und verkehrssicher zu machen.

Die dort vorhandenen Fachkenntnisse in Sachen Zweiradmechanik waren unerlässlich für die gesamte Durchführung der Fahrt zum Maschsee.

Zudem war Herr Hahn mit der mobilen Fahrradwerkstatt jederzeit erreichbar, um der Gruppe auf der Abschlussfahrt Hilfe zu leisten, falls ein Fahrrad eine Panne gehabt hätte.

Die Abschlussfahrt am Freitag, den 03. März 2017, war ein voller Erfolg.

Alles verlief reibungslos und sogar das Wetter spielte mit.

Einige Schüler der Flüchtlingsklassen konnten sich über ein neues Fahrrad freuen, welches ihnen im Nachhinein geschenkt wurde.

Radtour

Bildungsangebote für Realschulabsolventen

Die Berufsbildende Schule 14 der Region Hannover bietet für Realschulabsolvent/innen folgende Bildungsgänge an:

Hier können Sie unseren aktuellen Flyer (für alle Vollzeitschulformen) herunterladen.

Abwassersünden in Hannover

Die Abwasserreinigung ist ein aufwendiger Prozess mit verschiedenen Einzelschritten. Bei der Reinigung werden mechanische und biologische Verfahren eingesetzt. Unsere Großklärwerke in Herrenhausen und Gümmerwald reinigen das in Hannover anfallende Abwasser. Insgesamt werden an trockenen Tagen rund 157.000 Kubikmeter Schmutz- und Mischwasser gereinigt.

Nachdem das Abwasser aus der ganzen Stadt zu unseren Kläranlagen gepumpt wird und dort durch die Rechenanlage fließt, wird es von Grobstoffen, wie beispielsweise Papier, Windeln, Binden, Textilien, Plastik und Essensresten gereinigt, wobei Greifer das Rechengut abstreifen und es auf ein Förderband bringen. An dieser Stelle des Klärwerks wird sichtbar, wie viel Abfall, der nicht in die Kanalisation gehört, durch die Toilette achtlos fortgespült wird.

In den Rechengutanlagen in Hannover-Herrenhausen und Gümmerwald fallen täglich rund sechs Tonnen Abfall an. Nicht nur Grobstoffe stellen ein Problem für die nachhaltige Abwasserreinigung dar; auch lösliche Stoffe wie Lacke und Farben, scharfe Reiniger, Lösungsmittel und Verdünner gehören weder in die Toilette noch in den Ausguss. Sie sind nur schwer aus dem Wasser zu filtern.

Bei der biologischen Reinigung arbeiten 995 Quindezillionen (Ziffer 995 gefolgt von 90 Nullen) „Mitarbeiter“ für uns. Diese „Mitarbeiter“ sind Mikroorganismen, wie z. B. Wimperntierchen, Pantoffeltierchen, Geißeltierchen, die unser Abwasser reinigen. Sie sterben durch die Entsorgung von Chemikalien durch die Toilette. Zwar werden 98 Prozent des Abwassers gereinigt, dennoch gelangen 2 % ungereinigtes Wasser in die Leine und vergiften das Grundwasser.

Gleiches gilt auch für Medikamente. Es handelt sich hierbei um Sondermüll, der auch zur Verunreinigung des Grundwassers beiträgt. Pflanzliche und tierische Öle und Fette verkleben die Abwasserleitungen und erleichtern somit Ratten – angelockt durch die Entsorgung von Speiseresten über die Toilette – den Weg durch die Rohre, die sich dann auch schon mal bis in die Badezimmertoilette vorwagen. In der städtischen Kanalisation leben ausschließlich Wanderraten, die durch ihre hervorragenden Klettereigenschaften und einen ausgeprägten Tast- und Geruchssinn optimal an diesen unwirklichen Lebensraum angepasst sind. Sie finden immer irgendwo ein trockenes, warmes Plätzchen und haben keine Feinde zu fürchten. Deshalb sollten diese Abfälle in geschlossenen Gefäßen (z. B. alten Schraubgläsern) mit dem Hausmüll entsorgt werden.

Man sollte sich überlegen, ob man weiterhin Müll, Chemikalien oder Medikamente durch die Abflüsse wegspült, denn nicht nur die Umwelt leidet darunter, sondern auch das Portmonee, denn die Abwasserkosten steigen jedes Jahr erneut an und das nur durch das Wegschmeißen durch die Toilette.

Also: Vorher überlegen, was unser Abwasser vertragen kann - dann Handeln!

Für unsere Schülerinnen und Schüler suchen wir Kooperationsbetriebe, die kaufmännische Praktikumsplätze in unterschiedlicher Form anbieten können:

  • Für die Höhere Handelsschule dual plus für Realschulabsolventen/-innen: 2 Wochen Vollzeitpraktikum nach den Herbstferien und anschl. 2 Tage/Woche (ca. von Okt. bis Jun.)
  • Für die Einjährige Berufsfachschule Wirtschaft für Realschulabsolventen/-innen (Schwerpunkt Büromanagement):
    4-wöchiges Vollzeitpraktikum im Zeitraum Okt.-Dez.
  • Für die Fachoberschule Wirtschaft:
    3 Tage/Woche Jahrespraktikum
  • Für die SPRINT-Teilnehmer/-innen:
    2- bis 3-wöchiges Vollzeitpraktikum

Nähere Informationen zu den Praktika finden Sie unter der Vorstellung der jeweiligen Bildungsgänge hier auf unserer Homepage.

Schicken Sie uns bei Interesse einfach eine Mail an oder rufen Sie uns an unter 0511 220028-0.